Förderprojekte

München

Weiterförderung des Registers zur Erfassung Tumor‐Immun‐Therapie Assoziierter Nebenwirkungen ‐ (TITAN) oder Side effect registry immuno‐oncology (SERIO)

Die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie wird das Projekt SERIO noch ein weiteres Jahr mit einer Fördersumme von 100.000 Euro unterstützen. Das zweite Jahr beginnt ab November 2020. Nachdem die Pilotphase am Universitätsklinikum in Erlangen begonnen hat, wird das Projekt im zweiten Jahr an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) fortgeführt. Hintergrund ist der Wechsel der Projektverantwortlichen, Frau Professor Dr. med. Lucie Heinzerling. Sie ist wird ab November 2020 an der LMU, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, tätig.

Hannover

Prospektive Studie zur Verbesserung der Patientenversorgung bei immunvermittelten Nebenwirkungen

Die an der Medizinischen Hochschule Hannover im Rahmen des Comprehensive Cancer Center Niedersachen formierte immunonkologische Arbeitsgruppe arbeitet an einer prospektiven Studie zur Früherkennung und dem besseren Verständnis von Nebenwirkungen bei einer Immuntherapie. 

Tübingen

Personalisiertes Therapiemonitoring bei Schwarzem Hautkrebs

Mit dem Ziel, den Therapieverlauf von Melanompatienten während einer Immuntherapie besser zu überwachen, startet am Universitätsklinikum Tübingen ein neues Forschungsprojekt. Anhand genetischer Informationen aus dem Blut in Kombination mit Bildgebung des Tumors mittels PET/CT soll dies nun untersucht werden und so ein individualisiertes Therapiemonitoring der kombinierten Immuntherapie ermöglicht werden. Gefördert wird das Projekt durch die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie mit insgesamt 131.020 Euro für zwei Jahre – bis Ende 2022.

Köln

Querschnittserhebung zur Immuntherapie beim Hodgkin-Lymphom

Die Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG) am Universitätsklinikum Köln wird mit ihrer Querschnittserhebung COACH die Wirksamkeit und Verträglichkeit dieser Immuntherapien beim rezidivierten Hodgkin Lymphom ausführlich untersuchen. Das Hodgkin-Lymphom ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Bei Patienten mit rezidivierter Erkrankung kommt basierend auf Studienergebnissen von wenigen ausgewählten Patienten seit Kurzem regelhaft eine Immuntherapie mit anti-PD1-Antikörpern zum Einsatz.

Hamburg

Förderung Rauch-Stopp bei Krebspatienten

Am Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) wird die Prävention von Rauchen seit Jahren vorangetrieben. Bereits im 15. Jahr finden hier „Nichtrauchen ist cool“-Vorlesungen für Schüler statt. Über 100.000 Schüler haben in den letzten 15 Jahren das Programm bereits durchlaufen. Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter und senkt das Krebsrisiko – das belegen bereits zahlreiche Studien. Doch wie sieht es aus, wenn man bereits an Krebs erkrankt ist? Auch hier deuten erste Studienergebnisse an, dass eine Beendigung des Rauchens die Prognose der Krebserkrankung deutlich verbessern kann und eine Krebstherapie zudem besser vertragen wird. 

Heidelberg

Lebensqualität bei Lungenkrebs

An der Thoraxklinik in Heidelberg entwickelt ein interprofessionelles Team so genannte Entscheidungshilfen. Speziell geschulte Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte unterstützen damit Patientinnen und Patienten, die wegen einer Lungenkrebsdiagnose mit begrenzter Lebenserwartung wichtige Entscheidungen treffen müssen. Oft wird Lungenkrebs erst diagno­stiziert, wenn er bereits gestreut hat. Dann ist die existentielle Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr hoch.

Erlangen

Nebenwirkungen online dokumentieren und zugänglich machen

An der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen existiert ein Register, das Nebenwirkungen von Immuntherapien dokumentiert. Es soll ab Sommer 2019 mit Stiftungsmitteln in Höhe von zunächst 100.000 Euro bundesweit ausgebaut und online zugänglich werden. Das Register und seine systematische Auswertung helfen dabei, Krankheitsverläufe besser zu verstehen. Immuntherapien können angepasst und sicherer werden, wodurch sich wiederum die Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann. Federführend ist die Leiterin der Dermato-Onkologie Lucie Heinzerling, die das Register gemeinsam mit der Berliner Charité betreut.